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Tetra Pak und die Umwelt

Tetra Pak Getränkekartons werden aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergstellt und sind 100% recyclebar.

Rohstoffe

Nachhaltige Forstwirtschaft

Wald bleibt Wald

Je nach Einsatzzweck macht der Holzanteil bei Tetra Pak Getränkekartons bis zu 80% der Verpackung aus. Das Holz wird dabei überwiegend aus skandinavischen Nutzwäldern nachhaltig gewonnen. Das heißt, es wird nur so viel Holz geerntet, wie durch Wiederaufforstung nachwachsen kann. So kann sich das ökosystem regenerieren und noch mehr fürs Klima tun. Schließlich wandeln junge Bäume viel mehr CO2 in wertvollen Sauerstoff um als alte.

Die skandinavische Holzernte funktioniert ähnlich wie der Getreide- und Kartoffelanbau in Deutschland. Anpflanzen, ernten, anpflanzen, ernten. Dort natürlich nicht von Bauern, sondern von Förstern, die ein großes Interesse daran haben, dass ihr Wald immer wieder aufgeforstet wird — schließlich sind die Bäume ihre Existenzgrundlage.

Spezielle Zertifizierungssysteme nach den internationalen Standards z.B. des FSC (Forest Stewardship Council) stellen außerdem sicher, dass das Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt und der Weg vom Rohstoff bis zum Endprodukt lückenlos nachgewiesen werden kann. Nicht jedes Holz hat also die Chance, später in einem Tetra Pak Getränkekarton zu landen.

Rohstoffvergleich

Brot, Pullover, Getränkekarton - verschieden und doch gleich.

So unterschiedlich die Produkte auch sind, im Kern haben sie eins gemeinsam: nachwachsende Rohstoffe. Beim Brot ist es Getreide, beim Pullover Wolle und beim Tetra Pak Getränkekarton Holz. Das Tolle an diesen Rohstoffen: Sie sind fast unendlich verfügbar, da sie sich immer und immer wieder erneuern. Ganz im Gegensatz zu endlichen Ressourcen, wie beispielsweise Erdöl.

Produktion

Herstellungsprozess

97% Inhalt. 3% Verpackung. 100% Umweltschutz.

Nimmt man einen Tetra Pak Getränkekarton etwas genauer unter die Lupe, stellt man fest: Er besteht aus mehr als nur aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. In dem Verbundmaterial sind nämlich auch hauchdünne Folien aus Aluminium und Polyethylen verarbeitet. Die sorgen zum einen für die Stabilität des Getränkekart- ons und zum anderen schützen sie den Inhalt — vor Licht, Sauerstoff und Bakterien. Ein echter Tresor sozusagen, bei gerade einmal 28 Gramm Gewicht.

Doch bis so ein Getränkekarton fertig ist, vergehen mehrere Arbeitsschritte. Umweltschonend per Schiff und Bahn wird der Rohkarton von den Papierfabriken in die Tetra Pak Werke nach Limburg und Berlin transportiert. Dann heißt es: volle Kraft voraus! Rasend schnell wird der Karton mit Farben auf Wasserbasis bedruckt und anschließend beschichtet. Das Ergebnis: endlos lange Bahnen mit Tetra Pak Getränkekartons. Diese Bahnen bleiben natürlich nicht so lang, sondern werden von großen Maschinen auf Rollen gewickelt, damit sie besser ins Lager passen.

Klingt alles nach ziemlich hohem Energieaufwand, aber durch die ständige Optimierung der Produktionsabläufe versucht Tetra Pak ihn so gering wie möglich zu halten. Und wer einen Blick in die Steckdosen wirft, stellt fest: Die Stromversorgung speist sich komplett aus „grüner Energie“ — hergestellt aus Wasserkraft.

Das Abfüllen der Getränke erfolgt übrigens nicht bei Tetra Pak, sondern außer Haus. Oder besser gesagt: in den Molkereien und Fruchtsaftbetrieben. Natürlich unter keimfreien Bedingungen, denn der Inhalt soll ja so lange wie möglich haltbar bleiben. Ist alles befüllt und versiegelt, sind die Tetra Pak Getränkekartons auch schon bereit für ihre Fahrt in den Supermarkt.

Licht- und Vitaminschutz

Lichtschutzfaktor 100

Anders als bei der Glas- und Kunststoffflasche kann man den Inhalt bei Tetra Pak Getränkekartons von außen nicht sehen. Schlecht für die Augen, aber gut für die Vitamine. Denn das eindringende Licht zerstört bei durchsichtigen Verpackungen viele wichtige Inhaltsstoffe. Im Getränkekarton sind sie sicher. Bei länger haltbaren Getränken wird der Schutzprozess durch eine dünne Aluminiumschicht sogar noch einmal verstärkt. Sie macht die Wände eines Tetra Pak Getränkekartons nahezu undurchlässig für Licht und Sauerstoff. So bleiben die wertvollen Vitamine und der frische Geschmack auch im ungekühlten Zustand lange erhalten.

Transport

Umweltfreundlicher Transport

Zwei LKW. Eine Million Verpackungen. Null Problem!

Kaum zu glauben, aber wahr: Mit zwei LKW lassen sich tatsächlich bis zu einer Million Getränkekartons zum Abfüllbetrieb transportieren — entweder flach zusammengefaltet oder auf Rollen gewickelt. Ein Flaschentransport kann bei dieser effizienten und umweltfreundlichen Logistik nicht mithalten. Erst vor Ort werden die Verpackungsbahnen dann in der Abfüllmaschine zu Schläuchen gerollt, mit Milch oder Saft befüllt und zu fertigen Kartons geformt.

Verpackungsvergleich

Getränkekartons — nur etwas für Hochstapler.

Auch nach der Abfüllung sind Tetra Pak Getränkekartons gegenüber anderen Verpackungsarten ökologisch im Vorteil. Durch die eckige und robuste Form lassen sich die Getränkekartons auf der Ladefläche ideal stapeln. Außerdem macht die Verpackung nur 3% des Produktes im Verhältnis zum Inhalt (97%) aus.

So wird beispielsweise für den Transport von 9.000 Litern Milch im Getränkekarton lediglich ein LKW benötigt. Für dieselbe Menge Milch in Flaschen braucht man schon zwei LKW. Damit ist nicht nur eine Fahrt gespart, sondern auch jede Menge Sprit, Schadstoffe und CO2 — der Umwelt zuliebe.

Recycling

Klimaschutz und Recycling

CO2 20% gespart.

Gut fürs Klima: Auch beim Recycling setzt Tetra Pak auf CO2-Reduktion. Denn durch das Wiederverwerten der Getränkekartons anstelle des Verfeuerns in Müllverbrennungsanlagen können bis zu 20% an Treibhausgasen eingespart werden. Aufs Jahr gerechnet wird so die Atmosphäre um über 50.000 Tonnen CO2 entlastet. Seit 1991 — dem Start des Dualen Systems — sind es sogar über 700.000 Tonnen weniger CO2.

Fakten, auf die auch das Umweltbundesamt aufmerksam geworden ist, das den Tetra Pak Getränkekarton unter anderem deshalb als ökologisch vorteilhafte Verpackung eingestuft hat. Vorteilhaft fürs Unternehmen — und für dich: Denn aus diesem Grund sind Tetra Pak Getränkekartons auch in Zukunft pfandfrei.

Recyclingprozess

Jedes Ende ist ein neuer Anfang

Hat ein Tetra Pak Getränkekarton seinen Zweck erfüllt, gehört er nicht einfach in den Müll, sondern in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Denn nur so kann er dem Recycling zugeführt werden. Diese Form der Mülltrennung bringt enorm viel. In Zahlen: 145.000 Tonnen, also rund 65% aller Getränkekartons, werden jährlich in so genannten Pulpern aufbereitet und in ihre Bestandteile getrennt: Faserstoffe, Kunststoff und Aluminium.

Die gewonnenen Papierfasern wandern in die Papierproduktion und werden dort zum Beispiel zu Wellpappe oder Eierkartons verarbeitet. Das Polyethylen ist als Energielieferant in der Industrie sehr begehrt, das wiedergewonnene Aluminium wiederum kommt in der Zementindustrie als Bauxitersatz zum Einsatz. Tetra Pak Getränkekartons sind somit echte Kreislaufverpackungen, zu 100% recycelbar und echte Umweltschoner.

Gelber Sack

Grüne Umwelt dank Gelbem Sack.

430 kg - so viel Abfall produziert der Durchschnittsdeutsche pro Jahr. Eine Zahl, die mithilfe des Dualen Systems entschieden verringert werden kann. Schließlich sind 30% davon Verpackungsmaterial, wozu auch Tetra Pak Getränkekartons zählen. Und diese lassen sich ideal recyceln.

Dazu braucht man nichts weiter als einen Gelben Sack oder eine Gelbe Tonne. Getränkekarton hinein und den Rest erledigt die Abfallwirtschaft. Durch ihre exzellenten Recyclingeigenschaften können Tetra Pak Getränkekartons ohne viel Aufwand zu neuen Produkten verarbeitet werden. Also: Immer kräftig sammeln - das schont die Umwelt und senkt deine Abfallbilanz.

Gelbe Säcke findest du übrigens in Gemeindeämtern, in Drogeriemärkten oder direkt bei den Müllentsorgungsstellen. über den Abfallkalender deiner Stadt erfährst du, wann die Gelben Säcke abgeholt werden. (In Bayern sind die Wertstoffhöfe für das Recycling zuständig.)

Umweltaktivitäten

Umweltbewusstes Unternehmen

Umweltschutz ist ein aktuelles Thema — seit 1951.

Umwelt- und Klimaschutz hat bei Tetra Pak oberste Priorität — und das nicht erst seit gestern. Schon 1951 verkündete der Erfinder Ruben Rausing: „Eine Verpackung sollte mehr sparen, als sie kostet.“ Und diese Maxime ist bei Tetra Pak sogar heute noch up to date — natürlich etwas ausgereifter.

Egal, welchen Abschnitt man sich im Lebenszyklus eines Tetra Pak Getränkekartons herauspickt, überall wird versucht auf die Umwelt Rücksicht zu nehmen. Sei es durch die Verwendung erneuerbarer Ressourcen, das Nutzen effizienter Technologien oder das Streben nach einer hohen Recyclingquote.

So stark sich Tetra Pak in den letzten Jahren auch für den Umweltschutz engagiert hat, das Unternehmen setzt sich immer wieder neue Ziele. Das aktuellste: die weltweiten CO2-Emissionen bis zum Jahr 2010 gegenüber dem Stand von 2005 um 10% zu senken. Eine Aufgabe, die auch im Fokus der Zusammenarbeit mit dem WWF Schweden steht. Der Verband hat Tetra Pak sogar als elftes Mitglied in das Programm „Climate Savers“ aufgenommen und unterstützt das Unternehmen bei der Arbeit für den Umweltschutz. Du siehst, in Tetra Pak Getränkekartons steckt wesentlich mehr als nur der nachwachsende Rohstoff Holz.

CO2 Bilanz

Das Tolle am Umweltschutz: Er ist sogar messbar.

CO2-Emissionen lassen sich nicht nur bei Autos, Flugzeugen oder Menschen messen, sondern auch bei Tetra Pak Getränkekartons. Gemeinsam mit dem WWF, dem öko-Institut und dem Potsdam-Institut für Klimaforschung haben neun namenhafte Unternehmen — darunter auch Tetra Pak Deutschland — ein Umweltprojekt durchgeführt, das für ausgewählte Produkte den so genannten ökologischen Fußabdruck ermittelt hat. Er dokumentiert die CO2-Emission, die ein Produkt während seines gesamten Lebenszyklus verursacht. Was das bringt? Nun, zum Beispiel konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungsprozesse in Sachen Umweltschutz.

Umwelttipps

Beim Thema Umweltschutz geht Tetra Pak mit gutem Beispiel voran. Aber natürlich kann man die Umwelt auch auf andere Art und Weise schützen. Hier die 10 goldenen Hasenregeln:

Impressum

Herausgeber
Tetra Pak GmbH & Co KG

Anschrift
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D - 65233 Hochheim/Main

Hausanschrift
Frankfurter Str. 79-81
D - 65239 Hochheim/Main
Telefon: +49 (0)6146 59-0
Fax: +49 (0)6146 59-232
E-Mail: TPHinfo@tetrapak.com

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Persönlich haftender Gesellschafter: Tetra Pak Management GmbH, Hochheim
Amtsgericht Wiesbaden HRB 21882
Vetretungsberechtigter: Dr. Alfred Zopf
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Gesellschaften
Tetra Pak Produktions GmbH < Co Berlin
Hennigsdorfer Str. 159
13503 Berlin
Amtsgericht Wiesbaden HRB 6739
pers.haft.Ges.: Tetra Pak Management GmbH, Hochheim,
Amtsgericht Wiesbaden HRB 21882
Vertretungsberechtigter: Dr. Alfred Zopf
UST.-ID-Nr. DE 113 823 075
Tel: +49 (0)30 4382-0
Fax: +49 (0)30 4382-119

E-Mail:TPHinfo@tetrapak.com

Tetra Pak Produktions GmbH Heiligensee
Hennigsdorfer Str. 159
13503 Berlin
Amtsgericht Charlottenburg HRB Nr. 26937
Vertretungsberechtigter: Dr. Alfred Zopf
UST.-ID-Nr. DE 811 366 041
Tel: +49 (0)30 4382-0
Fax: +49 (0)30 4382-119

E-Mail: TPHinfo@tetrapak.com

Tetra Pak Produktions GmbH & Co Limburg
Höhenstraße 4
65549 Limburg
Amtsgericht Wiesbaden, HRB 6739
pers.haft.Ges.: Tetra Pak Management GmbH, Hochheim,
Amtsgericht Wiesbaden HRB 21882
Vertretungsberechtigter: Dr. Alfred Zopf
UST.-ID-Nr. DE 113 823 075
UST.-ID-Nr. DE 811 287 411
Tel: +49 (0)6431 707-1
Fax: +49 (0)6431 707-219

E-Mail: TPHinfo@tetrapak.com

Tetra Holdings GmbH
Geschäftsbereich Research
Untere Waldplätze 27
70569 Stuttgart
Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 3815
Vertretungsberechtigter: Dr. Alfred Zopf
USt.-ID-Nr. DE 136 652 979
Tel.: +49 (0)711 687049-0
Fax: +49 (0)711 687049-50

E-Mail: TPHinfo@tetrapak.com

Tetra Pak Processing GmbH
Senefelder Ring 27
21465 Reinbek
Amtsgericht Reinbek, HRB 1860
Vertretungsberechtigter: Bengt Norrgren
UST.-ID-Nr. DE 811 113 334
Tel: +49 (0)40 7274-02
Fax: +49 (0)40 7274-2578

E-Mail: tetrapak-processing@tetrapak.com

Tetra Pak entwickelt, fertigt und vertreibt komplette Verarbeitungs-, Verpackungs- und Distributionssysteme für flüssige Nahrungsmittel. Dazu gehören vor allem Milch- und Molkereiprodukte, Fruchtsäfte und Fruchtsaftgetränke. Wir bieten unseren Kunden Komplettlösungen zur Produktbehandlung.

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